Gastroskopie

Magenspiegelung – Der Untersuchungshergang

Unter Sicht wird das Gerät vorgeführt.

Bei der Magenspiegelung wird ein Endoskop unter Sicht durch den Mund in die Speiseröhre, in den Magen und schließlich in den Zwölffingerdarm eingebracht.

Auffällige Areale werden genau betrachtet und anschließend biospiert.

Auf dem Rückweg werden dann die Organe beurteilt und aus auffälligen Arealen bzw. Befunden Gewebeproben entnommen.

Wir erleichtern Ihnen die Untersuchung

Um diese Untersuchung verträglicher für Sie zu machen, werden mehrere Maßnahmen ergriffen. Zum einen wird Ihr Rachen mit einem örtlichen Betäubungsmittel unempfindlicher gemacht. Zum anderen verabreichen wir bei Ihnen auf Wunsch zur Untersuchung eine sogenannte Sedierung (Anwendung von kurzwirksamen Schmerz- und Schlafmitteln).

Sollten Sie derartige beruhigende Medikamente wünschen, dürfen Sie im Anschluss für 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen und auch keine gefährlichen Maschinen bedienen.

Können Komplikationen auftreten?

Endoskopische Untersuchungen werden weltweit seit vielen Jahren sehr sicher durchgeführt. Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu Komplikationen (d.h. in weniger als 1 von 1000 Untersuchungen) kommen. Bei diagnostischen Untersuchungen sind die Komplikationsraten noch seltener.

Seltene Komplikationen:

  • stärkere/verlängerte Blutungen
  • vorübergehende Störung der Atmund und des Herz-Kreislaufsystems bei Patienten, die ein schläfrig machenendes Medikament bekommen haben. Die heutigen Endoskopie-Einrichtungen sind mit den nötigen Gegenmitteln und Notfalleinrichtungen ausgestattet

Sehr seltene Komplikationen:

  • Gebißschäden
  • Organverletzungen (Perforation)

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